Mokume Gane? Was ist das?

eine kurze Erklärung der Schmiedetechnik

Bei der in Japan vor ca. 400 Jahren entstandenen Metallbearbeitungstechnik Mokume Gane entstehen durch schichtweises Verschweißen verschiedenfarbiger Metalle individuelle und einzigartige Muster, die nicht wiederholbar sind. Verwandt ist diese Technik mit dem Damaszener-Stahl.

Übersetzt bedeutet Mokume Gane „Holzmaserung in Metall“. Diese Bezeichnung spiegelt sehr schön den organischen Charakter der entstehenden Muster wieder.

So entsteht Mokume Gane in unserer Werkstatt

viele Wege führen zum Ergebnis

Am Anfang stehen die hauchdünnen Bleche, der verschiedenen Metalle. Sie müssen sauber und absolut gerade sein. Dann überlegt man sich die gewünsche Anordnung der Lagen und beginnt diese zu stapeln. Ist der Stapel aufgesetzt, fixiert man ihn und ab geht es in den Brennofen. Nun heißt es gut einheizen und fein Beobachten, wann die Verbindung der Metalle stattfindet. Das Timing ist entscheidend. Denn nimmt man den Barren zu früh aus dem Feuer, sind die Schichten noch nicht verbunden. Wartet man hingegen zu lange, hat man einen Klumpen legiertes Material und der Zauber ist dahin.

Ist der Brand gelungen, kommt die spannende Aufgabe der Mustererzeugung. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, Mokume Gane zu gestalten. Nur einige Beispiele genannt: Tordieren, Fräsen, Punzieren, Feilen, Meißeln, etc….der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mokume Gane Schmuck anschauen

Mokume Gane selbst schmieden